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Seminarprogramm

Seminar 01.2022

Aktuelles zu Nachträgen

Datum/Zeit: NEUER TERMIN Freitag, 24.06.2022, 900 –12.30 Uhr

Onlineseminar | Maximale Teilnehmerzahl 50 | IK-BAU zertifiziert

Leitung: Prof. Dr. Michael Engler / Ellen Schuster (squadra+, Hochschule Koblenz)

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Jahrzehnte lang galt für die Berechnung der Nachtragshöhe der Grundsatz: „Guter Preis bleibt guter Preis, schlechter Preis bleibt schlechter Preis."

Hierzu wurde aus der Urkalkulation der Nachtragspreis so abgeleitet, wie der Auftragnehmer den Preis vermeintlich immer kalkuliert hätte. Durch spekulative Preiskalkulationen wurde der Weg zu nicht kalkulierten Gewinnen durch Nachträge geebnet.

Das wegweisende Urteil des BGH zur Höhe der Mehrkosten bei zufälligen Mehrmengen hat die Oberlandesgerichte veranlasst, den gesetzlichen Grundsatz der „tatsächlich erforderlichen Kosten" auch auf die Nachträge zu übertragen. Spekulative Preiskalkulationen haben folglich kaum noch einen Nutzen.

Was sind „tatsächlich erforderliche Kosten" und wie ermitteln sich hiermit die Nachträge der Höhe nach? Was ist zu dokumentieren, damit Nachträge künftig prüfbar sind?

Im Einzelnen werden im Seminar folgende Themen behandelt:

  • Wichtige Rechtsbegriffe
  • Abgrenzung Nachträge
  • Nachtragsregelungen in der VOB/B Preisbestimmung von Nachträgen
  • Prüfbare Nachträge
  • Vorschläge zur Vertragsergänzung

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