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Die VSVI-NRW

Aufgaben und Ziele der VSVI-NRW

Stillstand ist Rückschritt. Die Anforderungen der Gesellschaft an die Verkehrsinfrastruktur als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge nehmen ständig zu. Leistungsfähigkeit, Verkehrssicherheit, Umweltverträglichkeit und in den letzten Jahren verstärkt die Berücksichtigung von Nutzen-Kosten-Verhältnissen sind die Herausforderungen, denen sich die Ingenieure bei Planung, Bau und Betrieb der Verkehrswege stellen müssen.

Forschung und Entwicklung sowie eine permanente Fortbildung gehören daher zu den vornehmsten Pflichten der Ingenieure.

In dem Bemühen, mit dieser raschen Entwicklung besser Schritt halten zu können, haben sich im Straßenbau und im Verkehrswesen tätige Ingenieure am 24. Mai 1965  zur Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure in Nordrhein-Westfalen (VSVINRW) zusammengeschlossen. Die Vereinigung ist in zwölf regionale Bezirksgruppen gegliedert. Im Vereinsregister beim Amtsgericht Köln ist die VSVINRW am 29. Juli 1965 unter der Nummer 24-VR-5751 eingetragen worden.

Ein großer Teil der hierzulande auf diesem Gebiet tätigen Ingenieure aus der Verwaltung, der Bauindustrie, dem Baugewerbe, den Verkehrsbetrieben, den Ingenieurbüros und nicht zuletzt den Hochschulen gehört inzwischen zu den rd. 2.500 Mitgliedern der VSVI in NRW.

Bereits im Oktober 1963 hatte sich die Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI) e.V. in Hamburg gegründet. Sie vertritt die inzwischen 14 Landesvereinigungen mit rund 19.000 Mitgliedern. Sie pflegt und fördert verkehrs- und berufspolitische Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene. Die BSVI zählt damit zu den größten Ingenieurverbänden in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Tätigkeit der VSVI-NRW

Wir setzen uns ein für:

  • die technische und wissenschaftliche Fach- und Weiterbildung
  • einen hohen technischen Leistungsstandard
  • die Lösung fachlicher und politischer Fragen des Straßen- und Verkehrswesens
  • eine angemessene Stellung der Ingenieure in der Gesellschaft
  • eine kollegiale Zusammenarbeit
  • eine lebendige Vereinsarbeit.

Wir sind aktiv durch:

  • ein jährliches Fortbildungsprogramm mit 15 bis 20 Seminaren, in der Regel aus den Themenbereichen Verkehrsplanung, Verkehrstechnik und -sicherheit, Bautechnik, Konstruktiver Ingenieurbau, Bauvertragswesen, Umweltbelange u. a.
  • Vortragsveranstaltungen, Betriebs- und Baustellenbesichtigungen, Studienreisen ins In- und Ausland auf der Ebene der Bezirksgruppen
  • Arbeit in Fachausschüssen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Zusammenarbeit mit anderen technischen Vereinigungen.

Wer kann in die VSVI aufgenommen werden?

In die Vereinigung können aufgenommen werden:

 

1. als ordentliche Mitglieder

1.1 alle im Straßen- und Verkehrswesen tätigen Ingenieure, die die Abschlussprüfung einer anerkannten technischen Ausbildungsstätte (Technische Hochschule, Technische Universität, Fachhochschule, Ingenieurschule) bestanden haben.
1.2 alle im Straßen- und Verkehrswesen Tätigen, soweit sie dort mindestens fünf Jahre lngenieuraufgaben erfüllt haben und somit  aufgrund ihrer Erfahrung dem Personenkreis zu 1.1 zugerechnet werden können.
1.3 alle im Straßen- und Verkehrswesen Tätigen, soweit der Vorstand im Einzelfall ihrer Mitgliedschaft im Hinblick auf ihre Erfahrung oder Funktion zugestimmt hat.

 

2. als außerordentIiche Mitglieder

Studierende des Bauingenieurwesens an einer anerkannten technischen Ausbildungsstätte, wie unter 1.1 beschrieben, bis zum Abschluss ihres Studiums.

 

3. als Ehren-Mitglieder

Personen, die sich um die Förderung der Ziele der  Vereinigung oder in Erfüllung ihrer beruflichen Aufgaben besondere Verdienste im Straßen- oder Verkehrswesen erworben haben.
Diese werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit der Anwesenden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Satzung der VSVI-NRW

Die Satzung der VSVI-NRW in der Fassung vom 05.06.2003  

 

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