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BG-Bergisch Land
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Bezirksgruppe Bergisch
Land der VSVI NRW,
 
von Herzen möchten wir Ihnen/Euch Glück, Gesundheit und
alles Gute für das neue Jahr 2020 übermitteln!    

Der Vorstand der VSVI Bezirksgruppe Bergisch Land
 
Volker Issel  

Das Jahresprogramm 2020 -
Überblick über die zukünftigen Aktivitäten der Bezirksgruppe Bergisch Land:

Nr.

Datum

Aktivität

1

6. März 2020

Jahreshauptversammlung (im Jagdhaus Mollenkotten mit Essen; Vortrag über "Neubau der Schwelme-Talbrücke" oder "Neubau der L 418")

2 1. Quartal 2020
Verschiebung der Lennetalbrücke
3 Mai 2020 Besuch des Asphaltmischwerks Nächstebreck
4 Juni 2020 Stadtführung in Velbert-Langenberg mit Kaffeetrinken

5

18. Juni 2020

Jahrestagung und Mitgliederversammlung VSVI NRW in Siegen

6
1. August 2020
Sommerfest im "Garten" des Ehepaar Nafe, Schachtweg 1, 45549 Sprockhövel

7

10. bis 13. September 2020 (Do bis So)

Jahresfahrt zur Ostseeküste (Rostock, Stralsund und Schwerin)

8

Oktober 2020

Neubau der Leverkusener Rheinbrücke, A 1

9


Baustelle "Terminal 3" am Flughafen Frankfurt

10

27. November 2020


Jahresabschlussveranstaltung der Bezirksgruppe, (Werkzeugmuseum Remscheid, mit Essen z. B. im Restaurant Il Camino (Reservierung Wintergarten)) 

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Neun Projekte für den »Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2019« der BSVI nominiert und drei Preisträger ausgewählt

Alle zwei Jahre lobt die Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure e.V. den »Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr« in den Kategorien „Baukultur“, „Innovation | Digitalisierung“ und „Verkehr im Dialog“ aus. Für den Ingenieurpreis, der unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer steht, wurden 50 Bewerbungen eingereicht. Er wurde am 20. September 2019 in Bremerhaven bei der Deligiertenversammlung verliehen.

Mit insgesamt 50 eingereichten Projekten, Konzepten und Verfahren folgte auch in diesem Jahr ein breites Teilnehmerfeld dem Aufruf, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Mehr als die Hälfte der Bewerbungen entfielen dabei auf die Kategorie »Innovation | Digitalisierung«.

„Dass die Weiterentwicklung der Kategorie »Innovation« um den Aspekt der »Digitalisierung« so gute Resonanz erfährt, hat uns sehr positiv überrascht“, freut sich Rainer Popp, Präsident der BSVI. „Die Digitalisierung erweist sich auch im Straßen- und Verkehrswesen als herausragender Innovationstreiber.“

Die BSVI hat die Einreichungen gesichtet und je Kategorie drei Wettbewerbsbeiträge für die abschließende Preisrunde vorgeschlagen.

Für den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2019 waren nominiert in der Kategorie Baukultur:

  • „Ausbau des Verkehrsknotenpunkts Am Steintor in Halle (HAVAG)“, eingereicht von iproplan® Planungsgesellschaft mbH
  • „Frankfurter Straße in Darmstadt: Der Emanuel-Merck-Platz entsteht.“, eingereicht von R+T Verkehrsplanung GmbH
  • „Sanierung der historischen König-Ludwig-Brücke, Kempten“ der Stadt Kempten, Amt für Tiefbau und Verkehr

Nominiert in der erweiterten Kategorie Innovation | Digitalisierung sind:

  • „Erhaltungsbedarfsprognose für Ingenieurbauwerke“ des Ingenieurbüros Probst GmbH, Niederlassung Erfurt
  • „Verkehrssicherheitsscreening Baden-Württemberg (VSS)“, eingereicht vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
  • „Web-Applikation Sicherheitsaudit (SAS)“ der Zentralstelle für Verkehrssicherheit (ZVS) der Bayerischen Straßenbauverwaltung 

 

In der Kategorie »Baukultur« gewann die Stadt Kempten mit ihrem Projekt „Sanierung der historischen König-Ludwig-Brücke“. Der Ingenieurpreis in der Kategorie »Innovation| Digitalisierung« ging an das Erhaltungsprognosetool für Ingenieurbauwerke „EPING“, eingereicht vom Ingenieurbüro Probst, Niederlassung Erfurt. Als Preisträger in der Kategorie »Verkehr im Dialog« wurde die Hochschule Karlsruhe mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Reallabor GO Karlsruhe“ geehrt.

 

Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure e.V. (BSVI)

 

Barbara Weiß-Woysch, M.Sc., Geschäftsstellenleitung

 

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Wie überbrücke ich einen Fluss?

Thema Brückenbau für Grundschüler 

 von Bodo Westphal 

Es fehlen landauf, landab Ingenieurinnen und Ingenieure. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW setzt darauf, bei Kindern schon möglichst früh die Neugier und Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften zu wecken. So wurde unter anderem das Thema „Brücken bauen“ in den Lehrplan der 3. Klassen der Grundschulen aufgenommen. 

Die Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenbau, RNL Rhein-Berg, Vjolca Sulja-Kamp (Abt. 4) und Bodo Westphal (Abt. Brückenbau Region 3), wurden als Experten für den Brückenbau in die Grundschulen ihrer Söhne in Remscheid und Hennef eingeladen. Kindgerecht haben die beiden die komplexe Thematik für eine Doppelstunde aufgearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernten spielerisch wichtige Baustoffe wie Mauerwerk, Stahlbeton und Spannbeton, unterschiedliche Brückentypen wie Schrägseil- und Hängeseilbrücken, sowie unterschiedliche Überbauten: Platten, Balken und Hohlkasten kennen. 

Viele Fragen über die sich Lehrer und Schüler bisher keine Gedanken gemacht haben, wurden gestellt und beantwortet. Wie sieht so ein Klassenbuch für Brücken aus (SIB Bauwerke). In welchen Fächern wird so eine Brücke geprüft: Dauerhaftigkeit, Standfestigkeit und Verkehrssicherheit. Wie wird eine Brücke verstärkt? (Externe Spannglieder). Durch welche Schutzsysteme sind die Schüler auf dem Weg zur Schule gegen Fahrzeuganprall geschützt (Schutzplanken, BSW..). Bauen wir auch Brücken für Tiere? Grünbrücken! 

Zur Veranschaulichung wurden verschiedene Unterrichtsmaterialien incl. Beamer eingesetzt. Den Abschluss der Unterrichtstunde bildeten die modernen Medien: der Film zur Leverkusener Rheinbrücke aus der „Sendung mit der Maus“ und das youtube-Video „Brückologie – kleine Brückenkunde von Strassen.NRW“. Dazu wurden ein Styropor-Brückenmodell sowie die Leonardo-Brücke (beides bereitgestellt von der RNL Rhein-Berg) zum Anfassen und Ausprobieren. 

Die Schülerinnen, Schüler und Lehrer beider Grundschulen waren begeistert vom praxisnahen Unterricht und haben die interessanten Seiten Brückenbaus und des Ingenieurberufs kennengelernt. 

Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit (RNL Rhein Berg) unterstützte diese Aktion mit Strassen.NRW-Werbegeschenken für die Grundschüler. Die Leiterin der RNL Rhein Berg, Frau Bisoke, ließ sich das Konzept vorab erläutern und unterstütze die beiden Mitarbeiter in ihrem Vorhaben.