BG-Niederrhein

Nürnberg auf dem Weg nach Regensburg

Nürnberger Burg
Nürnberger Burg

Am Montag, den 24.08.15, 06.00h fuhren 17 Teilnehmer mit dem Bus ab Wesel erwartungsvoll in Richtung Bayern.

Gegen 14.00h erreichten wir Nürnberg und besichtigten bei einer einstündigen Stadtrundfahrt die baulichen Relikte der Dritten Reiches. Das Reichsparteitaggelände mit Märzfeld und Zeppelintribühne, die unvollendete Kongresshalle, den Silbersee –Baugrube des geplante riesigen Deutschen Stadions-, die Große Straße, den Justitzpalast –Schauplatz der Nürnberger Prozesse- usw. Aber auch Sehenswürdigkeiten, wie der Jacobifriedhof mit seinen Grabstätten berühmter Nürnberger Bürger und der sehenswerten Friedhofsarchitektur wurden erklärt.

In dem anschließenden einstündigen Rundgang erklärte uns die sehr engagierte Stadtführerin das Wahrzeichen der Stadt, die Burg. Von dort oben hatten wir einen herrlichen Überblick über die Stadt und konnten unter anderem die einzelnen Stationen der Rundfahrt noch einmal nachvollziehen. Anschließend betrachteten wir noch den bunten Marktplatzbrunnen, das Albrecht Dürer Denkmal, das Rathaus und viele architektonische Schönheiten der Innenstadt. In einem gemütlichen Straßenrestaurant schlossen wir den Besuch bei einer Portion Nürnberger Würstchen ab.

Regensburg

Gotischer Dom

Gegen 19.00h erreichten wir unser Hotel im Herzen der Regensburger Altstadt, unmittelbar gegenüber dem gotischen Dom.

Am Dienstag erkundeten wir bei einem geführten Spaziergang die am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands. Regensburg gehört seit 2006 zum UNESCO –Welterbe. Bei dem Rundgang durch die bunten mittelalterlichen Gassen und Plätze wurden wir auf viele Details der über 1200 historischen Bauwerke aufmerksam gemacht. Der beindruckende riesige Dom, die evangelische Kirche, der Grundriss der ehemaligen Synagoge, die Wohntürme der reichen Bürger und die steinerne Donaubrücke waren einige der besonderen Sehenswürdigkeiten. Historische Gassen, Antiquitätenläden, belebte Plätze, gemütliche Gartenrestaurants und buntes Treiben schufen eine lebendige Atmosphäre in der Innenstadt. Den Tag ließen wir, wie in den folgenden Abenden, bei herrlichem Wetter im hoteleigenen Biergarten mit bayrischen Spezialitäten ausklingen.

3. Reisetag

Am Mittwoch schlossen sich Führungen und Besichtigungen der Stadt Kehlheim und der Befreiungshalle auf dem Michelsberg an. König Ludwig I. lies die Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 – 1815 und als Mahnmal für die Einheit Deutschlands errichten.

Die feierliche Einweihung fand am 18.Oktober 1863 statt, dem 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig. Der Kreis der Siegesgöttinnen, die Bodenmosaike, weitere Austattungsdetails und die reiche Kassettendecke der 45m hohen Kuppelhalle beeindruckten alle Besucher. Auch der herrliche Blick hinab in das Donautal war eine Augenweide.

Nach der mittäglichen Einkehr in der ältesten Weißbierbrauerei Bayerns dem „Weissen Bräuhaus“ erlebten wir während einer Schifffahrt den Donaudurchbruch bei Weltenburg, der offiziell „Weltenburger Enge“ genannt wird. Das Kloster Weltenburg wurde um das Jahr 617 durch schottische Mönche gegründet und seit dem 8. Jahrhundert als Benediktinerabtei geführt. In der Abteikirche St. Georg wurden uns viele sehenswerte und interessante Details erklärt.


Drei Flüsse Stadt Passau

St. Stefan Dom

Am Donnerstag besichtigten wir die „drei Flüsse Stadt Passau“. Donau, Inn und Ilz prägen die Landschaft und die barocke Altstadt, die von italienischen Baumeistern im 17. Jahrhundert geschaffen wurde.

Die Burg Veste Oberhaus, der majestätische Dom St. Stephan mit der größten Domorgel der Welt, von Künstlern mit bemalten Regenschirmen geschmückte Gassen, aber auch die unfassbar hohen Hochwassermarken und – schäden beeindruckten unsere Gruppe sehr.
 

Donaustauf

Eine weitere Sehenswürdigkeit besuchten wir am Freitag, die Gedenkstätte Walhalla bei Donaustauf. Wiederum auf Veranlassung des bayrischen Königs Ludwig I. erbaut, werden in der Ruhmeshalle seit 1842 bedeutende Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt.

Albert Einstein, Fürst Bismarck, Albrecht Dürer, Könige, Kaiser, Wissenschaftler, Künstler, Konrad Adenauer, z.Zt. sind 194 Namen im Ruhmestempel über der Donau verzeichnet.

Der im dorischen Stil gebaute Ehrentempel mit seiner imposanten Treppenanlage glänzte in dem uns treu gebliebenen Sonnenschein und der prächtige Ausblick über die weite Donauebene waren ein weiteres beeindruckendes Erlebnis dieser Reise.


Würzburg

Am Samstag nahmen wir Abschied von Regensburg und wurden an der Residenz von Würzburg erwartet. Das gewaltige Bauvorhaben wurde von 1720 – 1744 errichtet und bis 1780 fertig ausgestattet. Planung und Bauleitung lagen bei Balthasar Neumann, der von führenden Architekten, Dekorationskünstlern, Bildhauern, Schnitzern und besten Freskenmalern unterstützt wurde.

Eine Flut schönster Dinge zog während der Führung an unseren Augen vorbei. Auch die schlimmen Zerstörungen des 2. Weltkrieges und der Wiederaufbau waren mit Bilderserien und Texttafeln ausführlich dargestellt. Entspannung und die Gelegenheit das in den letzten Tagen gesehene revuepassieren zu lassen , ergab sich bei einem Imbiss im sonnendurchfluteten Hofgarten und der anschließenden Heimreise.

Nach der Ankunft in Wesel gegen 19.30h verabschiedeten sich alle mit der Überzeugung an einer der schönsten Jahrestouren teilgenommen zu haben.

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