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BG-Westfälisches Ruhrgebiet

Jahresabschluss im Brauereimuseum Dortmund

Am Sonntag, den 19.11.2017 trafen wir uns im Brauereimuseum in Dortmund, um in entspannter Atmosphäre unseren Jahresabschluss zu feiern.

Das städtische Brauerei-Museum befindet sich im früheren Maschinenhaus der Hansa-Brauerei und der angrenzenden Produktionshalle. Im Rahmen einer Dauerausstellung können die stadtgeschichtlichen Entwicklungen, die Fortschritte des industriellen Brauens und sowohl die damaligen, als auch die heutigen Produktionsprozesse begutachtet werden. Viele Exponate, wie z.B. eine große Dampfmaschine oder ein riesiges Bierfass, vermitteln auch heute noch einen guten Eindruck der Zeiten, in denen das Bierbrauen noch von harter Arbeit geprägt war.
Im Rahmen einer interessanten, rund einstündigen Führung vermittelte uns ein erfahrener Braumeister vielerlei Dinge über die Kunst des Bierbrauens und über die Dortmunder Brauereigeschichte. Im Anschluss nahmen wir in gemütlicher Runde im Kaminzimmer an einer Bierverköstigung teil, bei der wir weitere Informationen über die Dortmunder Actien-Brauerei erhielten und uns neben dem Buffet eine Auswahl von verschiedenen Biersorten aus dem heutigen Portfolio der Brauerei gereicht wurde.

Besichtigung der Firma Trilux und der Steinbruchbetriebe Ebel in Arnsberg

Am 16.08.2017 besichtigten 22 Mitglieder der Bezirksgruppe die Firma Trilux und die Steinbruchbetriebe Ebel in Arnsberg.

Nach gemeinsamer Fahrt mit dem Bus nach Arnsberg wurden wir bei der Firma Trilux freundlich durch Fr. Bärwind und den Vertriebsleiter für Außenbeleuchtung Hr. Metzner empfangen. Die Firma Trilux produziert seit über 100 Jahren Zubehör für die Leuchtenindustrie und Leuchten für den Innen- und Außenbereich und ist mit ca. 5.200 Mitarbeitern einer der führenden Leuchtenhersteller. In einer knapp einstündigen Tour durch die Produktionshallen erhielten wir jede Menge Informationen über die Herstellung hochwertiger Leuchten. Für viele Mitglieder überraschend stellt die Firma Trilux fast sämtliche Teile einer Leuchte selbst her. Von der Herstellung der Metallgehäuse über die Produktion von Kunststoffabdeckungen aus angeliefertem Granulat bis hin zur händischen (!) Montage jeder einzelnen Leuchte konnten wir den gesamten Produktionsprozess nachvollziehen. Selbst eine Maschine zur Herstellung individueller Kartonage konnte bestaunt werden.

Im Anschluss fuhren wir zu den nahegelegenen Steinbruchbetrieben Heinrich Ebel. Die Herren Ebel empfinden uns am alten „Gut Habbel“, von wo wir mit zwei Geländefahrzeugen in alle Bereiche des Steinbruches – von der „untersten Sohle“ der Abgrabung bis zur höchsten Erhebung künftiger Abgrabungsbereiche mit einer Höhendifferenz von knapp 200 Meter – gefahren wurden und fachkundige Erläuterungen zum Betrieb des Steinbruches bekamen. Das geologisch nur in wenigen Bereichen vorkommende  und daher wertvolle Kulmplattenkalk-Gestein wird in dem Steinbruchbetrieb mit ca. 80 Mitarbeitern zu besonders hochwertigen Baustoffgemischen für den Hoch-,Tief- und Straßenbau sowie Zuschlagstoffen für die Beton- bzw. Asphaltindustrie aufbereitet. Der derzeitige Aufgrabungsbereich des Steinbruches ist in den letzten Jahrzehnten nahezu vollständig aufgeschlossen worden, sodass der Betrieb dringend auf die bereits vor knapp 10 Jahren beantragte, aber immer noch nicht genehmigte Aufgrabungserweiterung nach §16 BImSchG angewiesen ist. Insbesondere vor dem Hintergrund des z. Zt. erhöhten Bedarfes an Baustoffen ist die Versorgungssituation im Natursteinbereich inzwischen als sehr angespannt zu sehen, was bei den Baumaßnahmen, die auf diese Stoffe angewiesen sind, zu erheblichen Verzögerungen oder auch Kostensteigerungen führen kann.
  
Den Abschluss und Ausklang unserer Halbtages-Exkursion bildete ein gemeinsames Abendessen im nahegelegenen Gasthof Danne im Örtchen Oelinghausen, wo wir bei bestem „Biergarten-Wetter“ und den zugehörigen Getränken die Eindrücke unserer Besichtigungen wie gewohnt noch mal diskutiert und verarbeitet haben. Selbst die anschließende Rückfahrt mit dem Bus nach Hagen wurde von unserer Gruppe aufgrund der gewählten, landschaftlich sehr schönen Strecke durch das Sauerland als weiteres, kleines „Highlight“ unserer Exkursion empfunden.
  

Bilder vom 24.05.2017, 50-jähriges Jubiläum der Bezirksgruppe Westfälisches Ruhrgebiet

Die VSVI-Mitglieder gratulieren zum 50-jährigen Jubiläum

Die Jubiläumsgesellschaft

Dipl.-Ing. Matthias Hegerding - Vorsitzender der Bezirksgruppe eröffnet die Jubiläumsveranstaltung

Dipl.-Ing. Heinrich Lessmann - Präsident VSVI NRW bei seinen Grußworten

Dipl.-Ing. Martin Lürwer - Baudezernent der Stadt Dortmund

Dipl.-Ing. Michael von der Mühlen - Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW

Dipl.-Ing. Helmut August - Landesrat a.D. bei seinem Festvortrag

Der Vorstand der Bezirksgruppe und die Referenten

Ehrung der Jubilare, zu ihrer 50-jährigen Mitgliedschaft, durch den Vorsitzenden und den Geschäftsführer

Musikshow des Hansa-Theaters Dortmund

Besichtigung der BP / Aral Kraftstoff- und Bitumenforschung sowie des Ruhrstadions in Bochum 28.11.2016

Spät im Jahr, nämlich für den 28. November hatten wir unsere Mitglieder zu einer weiteren Exkursion eingeladen. Da wir uns für 2017 die Besichtigung der Raffinerie in Gelsenkirchen vorgenommen haben, wollten wir uns im Rahmen dieser Exkursion vorab die theoretischen Grundlagen der Kraftstoff- und Bitumenherstellung erläutern lassen.
Die BP Forschung am Standort Bochum ist ursprünglich die Aral Kraftstoffforschung in Deutschland. Und auch heutzutage liegt ein Schwerpunkt genau auf dieser Kraftstoffforschung (http://www.aral.de/de/forschung.html). Neu beheimatet ist hier nun auch „Bitumen“. Unsere Besichtigung gliederte sich in einen kurzen Vortrag sowie eine anschließende Führung durch den Standort mit Erläuterung der Tätigkeiten des Instituts.                                                      
Die in Bochum angesiedelte Aral Forschung ist sowohl für die Qualität der Aral Kraftstoffe in Deutschland verantwortlich als auch für alle BP Kraftstoffe auf den kontinentaleuropäischen Märkten. Sie ist heute eines der weltweit modernsten und leistungsfähigsten Labore für die Erforschung und Entwicklung von Kraftstoffen sowie auch Bitumen.  In verschiedenen Teams (z.B. Produktentwicklung, Produktqualität, Prüfstände und Labor) arbeiten in Bochum rund 75 Forscher zusammen.
 
Im Anschluss an die Besichtigung des Forschungsinstituts haben wir im Rahmen einer einstündigen Führung das Ruhrstadion Bochum besichtigt.

  

Besichtigung der Rheinbrücke Leverkusen und Verkehrsleitzentrale NRW

Am 11.10.2016 machten sich über 40 Mitglieder der Bezirksgruppe auf, um die Rheinbrücke Leverkusen und die Verkehrsleitzentrale NRW zu besichtigen.

Nach gemeinsamer Fahrt mit dem Bus nach Leverkusen haben wir uns dort aufgrund der begrenzten Kapazitäten bei beiden Besichtigungen in 2 Gruppen aufgeteilt und im Wechsel zum einen die Leverkusener Rheinbrücke sowie andererseits die Verkehrszentrale der Strassen NRW, die nur wenige Kilometer entfernt liegt, besichtigt. Der „fliegende Wechsel“ der beiden Gruppen zwischen den Zielen stellte für den Busfahrer schon eine logistische Herausforderung dar, klappte aber letztlich sehr gut.

Zur Leverkusener Brücke bzw. ihren Problemen ist in der „Fachwelt“ inzwischen vielfach berichtet worden. Bei der VSVI zuletzt im Jahresheft 2016 von der BG Bergisch Land. Daher bedarf es an dieser Stelle nicht einer wiederholenden Darstellung der Problematik der Brücke.

Unsere Gruppen haben zunächst im Bereich des östlichen Widerlagers allgemeine Erläuterungen zur Maßnahme durch den Projektleiter Herrn Dipl.-Ing. Jungmann bekommen und danach aber auch Gelegenheit gehabt, in den Brückenüberbau „einzusteigen“ und uns die Probleme vor Ort ansehen können. Unsere Eindrücke zum Zustand der Brücke waren sehr nachhaltig, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es selbst nach der Sperrung für LKW nicht gelingt, den „Status Quo“ des Erhaltungszustandes zu halten. Man kann nur hoffen, dass es den dort handelnden Kollegen gelingt, durch ständige Reparaturmaßnahmen die Brücke zumindest für PKW noch so lange befahrbar zu halten, bis die neue Ersatzbrücke fertig gestellt ist. Aufgrund der baugrundtechnischen und planungsrechtlichen Probleme dürfte sich dies wohl auch noch einige Jahre hinziehen.

  

Bild: Einer von insgesamt vier Operatorplätzen

Das zweite Ziel der Exkursion war die Verkehrszentrale NRW, die im April 2013 unter dem Dach des Landesbetriebs Straßenbau NRW in Leverkusen ihren Dienst aufgenommen hat.  Dort begrüßte uns der Abteilungsleiter Verkehrssteuerung Hr. Menzel, der uns in einem interessanten Vortrag von der Planung, über die Umsetzung und Errichtung bis hin zum jetzigen laufenden Betrieb die Aufgaben der Verkehrszentrale eindrucksvoll schilderte.

Die vormals dezentrale Organisation- und Kompetenzstruktur wurde am Standort Leverkusen erfolgreich gebündelt; nun ermöglichen kurze Wege schnelle Entscheidungen, die allen Verkehrsteilnehmern auf den insgesamt 2.200 Kilometer Autobahn zu Gute kommen. So werden in der Verkehrszentrale sämtliche Daten aus der landesweiten Verkehrserfassung unmittelbar für die Verbesserung des Verkehrsablaufes und der Verkehrssicherheit genutzt. Die aktuelle Verkehrslage, Infrastrukturdaten und Baustelleninformationen werden hier zusammengeführt und in verkehrsleitende Maßnahmen, wie z.B. die temporäre Seitenstreifenfreigabe und die Informationen über Staus und Unfälle auf den dynamischen Anzeigetafeln, umgesetzt. Neben dem Betrieb ist die Verkehrszentrale auch für die Planung und den Bau aller Verkehrsbeeinflussungsanlagen zuständig.

Im Anschluss an den Vortrag durften wir das Herzstück der Verkehrszentrale, den Operatorenraum, begutachten, die Operatoren bei Ihrer Arbeit live erleben und das aktuelle Verkehrsgeschehen auf den vielen Bildschirmen verfolgen.

  


Stadtbahn-Umbau im Dortmunder Hauptbahnhof und Deutsches Fußball – Museum

Am Donnerstag, den 10. März trafen wir uns mit ca. 30 Mitgliedern am Hauptbahnhof Dortmund zur Besichtigung des dort laufenden Stadtbahn-Umbaus. Dort erwartete uns Herr Dipl.-Ing Sauerländer, verantwortlicher Projektleiter des Tiefbauamtes Dortmund, der uns zunächst im Baubüro die Maßnahme vorstellte und anschließend, nachdem wir uns baustellengerecht umgezogen hatten, auch „vor Ort“ fachkundig erläuterte.
Zur Baumaßnahme selbst:
Seit 1984 ist die Stadtbahnanlage Dortmund Hauptbahnhof in Betrieb. Als Hauptzubringer zu den täglich über 530 Zügen des Regionalverkehrs und aufgrund des seit der Inbetriebnahme stetig gestiegenen Fahrgastaufkommens wird dieser Bahnhof seiner Aufgabe in der heutigen Form nicht mehr gerecht. Er entspricht weder in verkehrlicher noch in baulicher Hinsicht den heutigen Anforderungen an eine moderne, leistungsfähige und attraktive Stadtbahnanlage. Der Rat der Stadt Dortmund hat daher am 15.November 2012 den Umbau und die Erweiterung der Anlage mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 37 Millionen Euro beschlossen. Die Investitionskosten beinhalten Planungs- und Baukosten. Sie werden von Bund und Land mitfinanziert. Bausteine des – insbesondere mit DSW21 als Betreiberin der Anlage – abgestimmten, anspruchsvollen Projektes sind die Verbreiterung der beiden Seitenbahnsteige im mittleren Bereich von derzeit etwa 4 Metern auf rund 9.5 Meter, die Herstellung eines neuen mittig liegenden Treppenzugangs auf jeder Seite und neue – ebenfalls in die Mitte der Bahnsteige gesetzte – Aufzugsanlagen. Die südlichen Zugänge werden weiterhin um eine zusätzliche Fahrtreppe erweitert. Gleichzeitig wird der Bahnhof brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Ausgestaltung des Bahnhofs werden die Grundsätze der barrierefreien Planung berücksichtigt.  Durch den Umbau und die Erweiterung der Stadtbahnanlage wird die Kapazität und die Attraktivität der Anlage gesteigert – als eigenständiger Baustein des zentralen Verkehrsknotens Dortmund Hauptbahnhof. Die Arbeiten sind unabhängig von den Planungen der DB AG zum Umbau der Verkehrsstation Dortmund Hauptbahnhof zu sehen.
 
Im Anschluss an die Baustellen-Besichtigung haben wir anschließend das Deutsche Fußball-Museum, das genau gegenüber dem Hauptbahnhof liegt und 2015 eröffnet wurde, besichtigt. Das Deutsche Fußballmuseum erzählt die Geschichte des deutschen Fußballs auf einer Gesamtfläche von 7.000 Quadratmetern in fünf verschiedenen Ausstellungsbereichen.
Beeindruckend und auch technisch sehr aufwendig präsentiert die Geschichte der Nationalmannschafft chronologisch „aufgehängt“ an den Weltmeisterschaften. Sehr eindrucksvoll inszeniert auch die „Hall of Fame“ für die großen deutschen Spielerpersönlichkeiten. Dagegen durchaus schlichter gehalten der Bereich des Klubfußballs, in dem größtenteils eher „kleinere“ Fußballklubs und ihre Historie dargestellt werden. Für „aktive Fußballer“ bietet das Kleinspielfeld im Souterrain des Museums die Gelegenheit, sich selbst fußballerisch zu präsentieren. Auch der ehemalige Mannschaftsbus der Nationalmannschaft im Erdgeschoss vermittelt einen kleinen Einblick in die Welt des Fußballs, den man ansonsten nur über die Medien erhält.
 
Den Abschluss unserer gelungenen Exkursion bildete ein gemütliches Beisammensein im nahegelegenen Restaurant „Pfefferkorn“. Dort haben wir gemeinsam unsere Eindrücke von der Baustelle verarbeitet und auch die Neuorganisation des DFB diskutiert.
  

Mitgliederversammlung 09.03.2016

Zur ersten Veranstaltung des Jahres fanden sich über 40 Mitglieder in der Regionalniederlassung Straßen NRW Außenstelle Hagen ein. Neben den üblichen „Regularien“ stand in diesem Jahr die Ehrung unserer Mitglieder Friedhelm Körwer, Gustav Schmid, Friedrich Hüning und Dieter Renner für Ihre 50jährige Mitgliedschaft in der VSVI, sowie die Vorbereitung unserer Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre VSVI Bezirk Westfälisches Ruhrgebiet“ in 2017 im Mittelpunkt der Versammlung.
Im Anschluss an unsere Versammlung haben wir uns in diesem Jahr mit einem „nicht-technischen“ Thema beschäftigt. Unter der „Überschrift“ Generationen-Management bzw. Personalmanagement hat uns Herr Andreas Müller-Ohly, Personalchef der Eurovia GmbH, die Handlungsstrategie moderner Unternehmen zur Gewinnung, Motivation und weiteren Qualifizierung junger MitarbeiterInnen dargestellt.
Ein Thema, dass vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sowohl für viele unserer beruflich aktiven Mitglieder als auch die VSVI selbst immer mehr an Bedeutung gewinnt, da es uns z. Zt. nur sehr schwer gelingt, junge Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt zu finden (und diese dann auch zu VSVI Mitgliedern zu machen). 

Jahresabschluss im Cabaret Queue in Dortmund am 20.11.2015

Am Freitag, den 20.11.15 haben wir im Cabaret Queue in Dortmund unseren Jahresabschluss begangen. Dort wurde zunächst in gewohnt lockerer und entspannter Atmosphäre gemeinsam gegessen und hierbei das (VSVI-) Jahr Revue passieren lassen.
Ab 20.00 Uhr begann dann der kulturelle Teil unserer Veranstaltung.
Wir ließen uns von den skurrilen Geschichten eines Comidians begeistern, der uns mit einer Show aus raffinierten visuellen Effekten und einer Mischung aus jugendlichem Liebhaber und verrücktem Professor an diesem Abend begeisterte.
Letztlich haben wir den schönen Abend an der Theke ausklingen lassen.

Bilder der Jahrestagung und 48. Mitgliederversammlung

 

Einladung zur VSVI-Jahrestagung und 48. Mitgliederversammlung am 21. Mai 2014 im Sauerlandpark in Hemer

 

Dr.-Ing. Heinrich Lessmann Präsident VSVI NRW eröffnet die Jahrestagung

 

Die Teilnehmer(innen) des Begleitprogramm´s starten zur Führung durch den Sauerlandpark

 

Michael Esken Bürgermeister der Stadt Hemer bei seinen Grußworten

 

Dipl.-Ing. Meinolf Bertelt-Glöß Prokurist NRW Urban bei seinem Festvortrag zum Thema Konversion

 

Das Auditorium der Jahrestagung

 

Gruppenbild der Referenten

 

angeregte Diskussionen in der Kaffeepause

 

Beginn der Mitgliederversammlung

Winfried Pudenz Hauptgeschäftsführer Strassen.NRW bei seinen Grußworten

 

Dipl.-Ing. Matthias Hegerding Vorsitzender BG Westfälisches Ruhrgebiet begrüßt die Versammlung

 

Dipl.-Ing. Werner Lerdo Geschäftsführer VSVI NRW beim Geschäftsbericht

Jahresabschluss 4.12.2013 im Theater Olpketal

Als Jahresabschluss besuchten wir das beliebte Kabarett von Bruno "Günna" Knust im Theater Olpketal in Dortmund. Die Teilnehmerzahl war mit 50 Mitgliedern bzw. PartnerInnen erfreulich hoch.

Vor der Vorstellung trafen wir uns in einem für unsere Gruppe reservierten, gemütlichen Raum, um uns bei einem leckeren Buffet und Getränken nach Wahl zu stärken und uns auf die Vorstellung einzustimmen. Feinstes Ruhrpott-Kabarett, Stand-Ups frei von der Leber weg und geballten Wortwitz für die Lachmuskeln präsentierte uns anschließend im neuen Programm Bruno "Günna" Knust. Er führte uns seine günnakologische Sichtweise auf das Leben im Ruhrgebiet vor Augen und mischte sein Heimatstädtchen mit liebevollen Bosheiten und aktuellen Kommentaren auf. Trotz Sparzwängen und Haushaltsloch ist es im schwarz-gelben Pott immer noch am schönsten. Sein Entertainment lebt von der einmaligen Schlagfertigkeit im Umgang mit den Zuschauern und seiner Spontaneität der Ruhrgebiets-Sprache - wohldosiert und unverkennbar.

In der Pause sowie auch nach der Vorstellung hatten wir Gelegenheit, in lockeren Gesprächsrunden das VSVI-Jahr Revue passieren und den Abend ausklingen zu lassen.

Besichtigung der Baumaßnahme Bahnhofshinterfahrung Hagen am 16.10.2013

Am 16. Oktober hatten wir im Rahmen einer Nachmittags-Veranstaltung die Gelegenheit, die Baumaßnahme Bahnhofshinterfahrung Hagen zu besichtigen. Ca. 35 Mitglieder folgten unserer Einladung nach Hagen, wo uns der Projektleiter Dipl.-Ing. Matthias Hegerding in der "Villa Post", einem historischen Gebäude direkt neben der Baustelle begrüßte und die Maßnahme durch einen Powerpoint-Vortrag mit zahlreichen Luftbildern, in die die Planung der Bahnhofshinterfahrung implantiert wurde, erläuterte. Anschließend konnten wir die "fertige Straße" im Rahmen einer Visualisierung virtuell abfahren. Hier die Kurzbeschreibung der Maßnahme:

Nach jahrzehntelangem "Ringen" konnte im Frühjahr 2012 endlich der Startschuss für diese Großbaumaßnahme, die der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) im Auftrag der Stadt Hagen baut, gegeben werden. Das Gesamtvolumen der Maßnahme liegt bei 65 Mio €. Hiermit ist die Bahnhofshinterfahrung die derzeit größte kommunale Straßenbaumaßnahme in NRW. Die Finanzierung erfolgt mit Bundesmitteln auf Grundlage des Entflechtungsgesetzes sowie städtischen Eigenmitteln. Derzeit wird der erste Bauabschnitt mit einem Volumen von ca. 15 Mio € realisiert; die weiteren Abschnitte befinden sich in der Bauvorbereitung. Die Bahnhofshinterfahrung ist "weit mehr" als nur eine Ortsumgehung. So mussten und müssen bereits im ersten BA, der über das Gelände der ehemaligen Produktionsstätten der VARTA führt, die Hinterlassenschaften der 125-jährigen Batterieproduktion beseitigt bzw. saniert werden. Darüber hinaus muss vielfältigen Belangen des Gewässer- und Hochwasserschutzes Rechnung getragen werden. Dem Bedürfnis der Bürger nach Lärmschutz wird in Kombination mit der Errichtung von Landschaftsbauwerken, die Teil der städtebaulichen Entwicklung der Industriebrachen sind, entsprochen. So entstehen links und rechts der Trasse insgesamt ca. 15 ha "neue" Flächen, die den in diesen Bereichen gewünschten Nutzungen zugeführt werden können.

Nach der Präsentation der Planung konnten wir uns vor Ort selbst einen Eindruck über den Stand der Arbeiten im 1. BA verschaffen. Von einem eigens eingerichteten Aussichtspunkt hatten wir einen hervorragenden Überblick über das Bau-Geschehen. Nach der Besichtigung kehrten wir wieder in der Villa Post ein, um bei einem Imbiss unsere Veranstaltung ausklingen zu lassen.

Besichtigung „Kö- Bogen“ und Wehrhahnlinie in Düsseldorf

Am Dienstag, den 30.07.2013 hatten wir die Gelegenheit eine der größten Baumaßnahmen in NRW zu besichtigen. Um 13.15Uhr trafen sich die interessierten Mitglieder am HBF Hagen, um mit der Bahn gemeinsam nach Düsseldorf zu fahren. Baustellenbedingt musste die Teilnehmerzahl leider auf 25 Mitglieder begrenzt werden.

Im Baubüro am Rande der Altstadt bekamen wir von dem Gesamtprojektleiter Herrn Wittkötter einen sehr interessanten Vortrag über das gesamte Volumen der Baumaßnahme und die zu überwindenden Problemen bei der Koordinierung der verschiedenen Teilbereiche. Herr Wittkötter ist ein sehr erfahrener Projektmanager und betreut die Gesamtmaßnahme mit einem Stab von insgesamt 70 Mitarbeitern.

Bei diesem Bauvorhaben baut die Stadt Düsseldorf eine neue U-Bahn – Wehrhahn-Linie genannt. Durch die neue zentrale U-Bahn – Verbindung verliert der Jan-Wilhelm- Platz seine Bedeutung als zentraler Verkehrsknotenpunkt. Diese einmalige Chance hat die Stadt Düsseldorf genutzt, das Herz der Stadt neu zu gestalten. Das Ergebnis ist der KÖ- Bogen, ein komplexes städtebauliches Konzept, welches sich auf die historischen Qualitäten der Innenstadt zurückbesinnt. Das nördliche Ende der Königsallee bekommt durch den markanten Gebäudeentwurf des Stararchitekten Daniel Libeskind einen würdigen Abschluss.

Ebenso werden der Schadowplatz, der Gustaf-Gründgens-Platz und der Martin Luther- Platz neu gestaltet. Der Straßenverkehr rund um den ehemaligen Jan-Wellem-Platz wird künftig in unterirdische Tunnel umgeleitet. Durch den jetzt begonnenen Abriss des Tausendfüßlers wird Platz geschaffen für eine Flaniermeile nach Vorbild der Rheinuferpromenade.

Das Gesamtvolumen aller Baumaßnahmen beträgt ca. 1,4 Milliarden €. Pro Monat werden auf der Baustelle über 10 Millionen € verbaut.

Sechs unterirdische und zwei oberirdische U- bzw. S- Bahnhöfe entstehen auf der 3,4km langen neuen Strecke.

Über viele  Stufen stiegen wir in die ca. 20m tiefe Baugrube, wo durch den unterirdischen Schildvortrieb (mit einer Maschine von 9,50m Außendurchmesser) der Bau der Röhre vorgetrieben wurde. Herr Wittkötter erläuterte die Vorgehensweise vor Ort, zeigte uns die durch einen internationalen Architektenwettbewerb ausgeschriebenen und zu gestaltenden Bahnhöfe, die z.T. in Deckelbauweise errichtet werden.

Durch den Bau der Wehrhahnlinie werden heute 5 oberirdisch fahrende Straßenbahnlinien ersetzt. Dadurch werden der  Innenstadt neue Gestaltungsmöglichkeiten an Ihrer Oberfläche gegeben.

Auf dem Rückweg ins Baubüro hatten wir noch Gelegenheit, die Architektur der entlang der Hofgartenterrassen  neu errichteten Libeskind-Gebäude zu betrachten.

Nachdem wir unsere Baustellenkleidung wieder im Baubüro abgegeben hatten, wurde mit einem gemütlichen Beisammensein die Veranstaltung im Restaurant „Zum Schlüssel“ beendet.

 

A40 Westkreuz Bochum

Für Dienstag den 10.09.2013 um 14.00 Uhr hatten wir unsere Mitglieder zur Besichtigung der Großbaumaßnahme „Westkreuz Bochum“, Ausbau der A 40 sowie Querspange A 44 eingeladen.
Im Oktober 2010 hatten wir bereits Gelegenheit, diese Maßnahmen in ihren Anfängen zu besichtigen. Die damalige große Resonanz unserer Veranstaltung und der inzwischen erreichte Stand der sogenannten „Bochumer Lösung“ waren für uns Grund genug für eine weitere Besichtigung.

Quelle: strassen.nrw

Das Teilstück der A40 von Duisburg bis Dortmund-West und die Bundesstrasse 1 im Stadtgebiet von Dortmund bilden den „Ruhrschnellweg“. Diese Schnellstraße weist mit das höchste Verkehrsaufkommen in Deutschland auf, bis zu 100.000 Kfz. nutzen die Autobahn täglich. Der sechsstreifige Ausbau der A40 in Bochum-Wattenscheid ist ein Teil der „Bochumer Lösung“. Die  Bochumer Lösung beinhaltet drei Maßnahmen:

• Sechsstreifiger Ausbau der A40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen und Bochum-Stahlhausen
• Umbau der Anschlussstelle Stahlhausen zum "Westkreuz" mit dem direkten Anschluss an den Bochumer Außenring (Donezk-Ring)
• Neubau der Querspange A44 als Verbindung zwischen dem Bochumer Außenring (Nordhausen-Ring) und dem Autobahnkreuz Bochum/Witten (A43/A44)

Die A40 soll im zentralen Bereich zwischen Stahlhausen und dem Autobahnkreuz Bochum durch die Umsetzung der Großbaumaßnahme entlastet werden. Der Lärmschutz für die Anwohner wird im Zuge der Maßnahme ebenfalls verbessert.
Der sechsstreifige Ausbau der A40 von der Stadtgrenze Essen/Bochum bis zur Brücke Erzbahntrasse einschließlich des Neubaus des Autobahnkreuzes Bochum-West erfolgte in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten:

1. Bauabschnitt A ist bereits fertig gestellt. Der Ausbau erfolgte von der Stadtgrenze Essen/Bochum bis zur Bahnhofstraße.  Die Freigabe der 6-spurigen A40 für die Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd und den Abschnitt A erfolgte Anfang November 2011. Die Baukosten betrugen ca. 20 Millionen Euro.
2. Bauabschnitt B ist ebenfalls abgeschlossen. Der Abschnitt von der Bahnhofstraße bis zu Walzwerkstraße umfasst ca. 1,8 Kilometer. Die Baukosten betrugen ca. 28 Millionen Euro.
3. Bauabschnitt C befindet sich noch in der Herstellung. Auf einer Länge von ca.  zwei Kilometern wird von der Walzwerkstraße bis zur Brücke „Erzbahntrasse“ ein 6-spuriger Ausbau durchgeführt. Die ersten Vorarbeiten zum Bau der Brückenbauwerke im Westkreuz begannen Ende 2009. Die Kosten für den Straßenbau betragen hier ca. 35 Millionen Euro, hinzu kommen noch ca. 25 Millionen Euro für den Brückenbau mit sechs Bauwerken.

Vor Ort begrüßte der zuständige Projektleiter Dipl.-Ing. Rolf Witte von Strassen.nrw, die 22 Teilnehmer im Baubüro. Hier wurde über die Maßnahme  informiert, bevor die Baustelle besichtigt wurde. Die Baustellenbesichtigung umfasste das neue Westkreuz und führte unter anderem über zum Teil fertig gestellte Brückenbauwerke.
Bemerkenswert sind die großen Mengen an Boden- und Erdaushub die gewonnen und bewegt wurden. Im Zuge der drei Bauabschnitte werden insgesamt 280.000 m³ Boden bearbeitet.

Nach dem informativen Vortrag, der Baustellenführung und dankenden Worten an Herrn Witte ging es in das Restaurant „Kümmel Kopp“ in Bochum, wo in geselliger Runde bei einem Abendessen über die vorangegangene Exkursion und Verschiedenes aus dem Berufs- bzw. Ruhestandsleben gesprochen wurde.