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Macher und Teamplayer: Bauingenieur bei der Autobahn Westfalen

Osnabrück. Philip Overbeck steht mittendrin in der Großbaustelle auf der A1. In der Hand hält er Baupläne, in die er hochkonzentriert blickt. Auf der anderen Seite der Autobahn fließt der gesamte Verkehr sowohl in Richtung Bremen als auch nach Dortmund. Es ist laut. Overbeck lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Stimmen die Pläne mit dem, was draußen auf der Baustelle passiert, überein? Overbeck ist Bauingenieur und ländlich aufgewachsen. Letzteres mag seine Liebe zur Natur erklären, die Begeisterung für seinen Beruf hat andere Gründe. Der 30jährige leitet seit Anfang des Jahres mit Start der Autobahn GmbH den Geschäftsbereich Bau bei der Autobahn Westfalen in der Außenstelle Osnabrück. Bauingenieure planen, entwerfen, bemessen, bauen und überwachen Bauwerke und Straßen und kümmern sich um Instandhaltung, Verkehrsfluss und vor allem Sicherheit.

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Bohrarbeiten für den linksrheinischen Pfeiler der Rheinbrücke Leverkusen beginnen

tl_files/VSVI-NRW/Startseite/Bohrmaschine.jpgWie bekannt, musste der ursprüngliche Bauauftrag für die Rheinbrücke im Zuge der A1 im April 2020 gekündigt werden, nachdem gravierende Mängel in der Stahlbauausführung nicht vom Auftragnehmer beseitigt wurden. Unabhängig davon hatte der bis dato zuständige Landesbetrieb Straßenbau NRW kurzfristig einzelne Brückenbestandteile, wie zum Beispiel die Widerlager, durch andere Baufirmen fertigstellen lassen. Auch können die in den letzten Jahren gebauten Gründungen und Pfeiler weiter für das Projekt genutzt werden. 

Die nunmehr beauftragten Unternehmen haben sich nach der Vertragsunterzeichnung im Februar inzwischen vor Ort eingerichtet und treiben den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke voran. Sichtbare Zeichen sind die wieder angelaufenen Bauaktivitäten auf beiden Seiten des Rheins. Ein besonders weithin sichtbares „Ausrufezeichen“ ist das große Bohrgerät, das in diesen Tagen in Köln-Merkenich in Betrieb genommen wurde. In den nächsten Wochen werden damit für die Betonpfähle des linksrheinischen Strompfeilers insgesamt 24 Bohrlöcher mit einem Durchmesser von ca. 1,50 Meter und einer Tiefe von ca. 34 Metern hergestellt.   

Diese Bohrarbeiten sollen in diesem Mai abgeschlossen sein.

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Rheinbrücke Leverkusen: Bauauftrag ist neu vergeben

tl_files/VSVI-NRW/Startseite/2021/architektenentwuerfe_1.jpegVon der Autobahn GmbH des Bundes ist die Entscheidung für den Weiterbau der Rheinbrücke Leverkusen getroffen worden. Eine Bietergemeinschaft aus den Unternehmen SEH Engineering, Eiffage Métal, Hochtief, Iemants und Max Bögl hat Anfang Februar den Zuschlag erhalten. Der Auftrag hat einen Wert von 216 Millionen Euro brutto.

Die Bauarbeiten beginnen in Kürze nach Abstimmung mit den beteiligten Unternehmen. Der jetzt geschlossene Bauvertrag umfasst die Fertigstellung des 2018 begonnenen ersten Teilbauwerks der Rheinbrücke Leverkusen. Dieses entsteht nördlich der alten Rheinbrücke und wird nach seiner Inbetriebnahme, die für Ende 2023 geplant ist, den gesamten Verkehr der A1 aufnehmen. Dann können alle Fahrzeuge, vor allem auch alle LKW, den Rhein wieder queren.

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Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2021

Bewerbungsfrist bis zum 5. März 2021 verlängert!

Die Werke der Ingenieurinnen und Ingenieure im Straßen- und Verkehrswesen prägen das Erscheinungsbild Deutschlands.


tl_files/VSVI-NRW/BSVI/ingenieurpreis_logo_mini.pngDie Werke der Ingenieurinnen und Ingenieure im Straßen- und Verkehrswesen prägen das Erscheinungsbild Deutschlands. Kein Verkehrsweg, keine Siedlung oder Stadt ist denkbar ohne das Planen und Bauen der Straßenbau- und  erkehrsingenieure. Ansprüche an die Mobilität, wie Verkehrsqualität und -sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, müssen heute mehr denn je mit vielen anderen Belangen in Einklang gebracht und den Bürgerinnen und Bürgern vermittelt werden.

Zur Auszeichnung besonders zukunftsfähiger und richtungweisender Ingenieurleistungen in den Bereichen Verkehrstechnik, Straßenplanung und Straßenbau lobt die BSVI unter Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer, MdB, den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2021 aus. Der Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr wird als ideeller Preis alle zwei Jahre verliehen und in drei Kategorien vergeben:

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Mainzer Erklärung der Präsidenten der Ingenieurkammern der Länder

Ingenieurinnen und Ingenieure gestalten die Welt von morgen!
„40% unserer Emissionen werden von unseren Gebäuden erzeugt. Sie dürfen nicht so viel Energie verschwenden, sie dürfen nicht so teuer sein, sie müssen nachhaltiger werden. Deshalb werden wir ein neues europäisches Bauhaus errichten – einen Raum, in dem Architekten, Künstler, Studenten, Ingenieure und Designer gemeinsam und kreativ an diesem Ziel arbeiten. Dies ist NextGenerationEU. So schaffen wir die Welt von morgen.“EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Rede zur Lage der Union am 16.09.2020 (Auszug)

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Straßen.NRW: Neue Mobilitätszentrale für Nordrhein-Westfalen in Leverkusen gegründet

Leverkusen (straßen.nrw). Die Themen Verkehrssteuerung und Baustellenkoordination in NRW werden in Zukunft für das Land wie für den Bund in Leverkusen gebündelt. Auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Leverkusen entsteht derzeit ein Mobilitäts-Campus, auf dem in enger Zusammenarbeit die verkehrlichen Herausforderungen Nordrhein-Westfalens angegangen werden.

Am 13. Juli ist Vis-a-vis der Straßen.NRW-Verkehrszentrale (VZ) Richtfest für den Neubau gefeiert worden, in dem die Autobahn GmbH ab 2021 ihre Zentrale für Verkehrssteuerung und -information sowie Baustellenkoordination auf nordrhein-westfälischen Autobahnen unterbringen wird. Das Bestandsgebäude, in dem derzeit die Straßen.NRW-Verkehrszentrale untergebracht ist, wird dann Sitz der neuen Straßen.NRW-Mobilitätszentrale (MZ.NRW).

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Erster Abbiegeassistent eingebaut: Straßen.NRW ist jetzt Sicherheitspartner des Bundesverkehrsministeriums

Berlin/Gelsenkirchen (straßen.nrw). Straßen.NRW ist seit heute einer von inzwischen 114 Sicherheitspartnern des Bundesministeriums für Verkehr (BMVI). Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek nahm in Berlin die offizielle Urkunde entgegen. Damit ist Straßen.NRW die erste Landesstraßenbauverwaltung, die sich an der von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ins Leben gerufenen "Allianz für Sicherheit" beteiligt.

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Verkehrsminister Hendrik Wüst gründet Bündnis für Mobilität.

Mehr als 60 Partner, darunter die VSVI-NRW, unterzeichnen Memorandum.

tl_files/VSVI-NRW/Startseite/Minister_Hendrik_Wuest.jpgGemeinsam die Mobilität von morgen gestalten – das ist das Ziel des Bündnisses für Mobilität, das Verkehrsminister Hendrik Wüst nun offiziell gegründet hat. Mehr als 60 Partner haben bei der Auftaktveranstaltung das Memorandum unterzeichnet, das als Basis für die zukünftige Arbeit dient. Das Bündnis fußt auf zwei Säulen: Zum einen geht es um eine funktionierende und bedarfsgerechte Infrastruktur, die Voraussetzung für die Mobilität von Menschen und Gütern ist. Zum anderen sollen die Potenziale der Digitalisierung für neue Mobilitätskonzepte genutzt werden, um vernetzte Lösungen und Angebote für die Menschen in NRW zu schaffen.„Ich freue mich über die positive Resonanz bei der heutigen Veranstaltung“, sagte Wüst bei der Gründungsveranstaltung. „Unsere Infrastruktur ist an der Belastungsgrenze angekommen. Das bisherige ,Bündnis für Infrastruktur‘ hatte die Aufgabe, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Infrastruktur in der Gesellschaft zu schärfen und Widerstände durch Aufklärung und Beteiligung zu reduzieren. Wir gehen noch weiter. Um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, müssen wir gemeinsam die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

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Ingenieure im Verkehrswesen

tl_files/VSVI-NRW/Standards/Allgemein/Ing_VKW.pngDie Arbeit der Ingenieurinnen und Ingenieure im Verkehrswesen - kurz Verkehrsingenieure - prägt den öffentlichen Raum. Verkehrsbauwerke und Verkehrsanlagen haben großen Einfluss auf die Wahrnehmung unserer Umwelt. Sie müssen in Form und Funktion hohen Ansprüchen genügen.

Durch die Globalisierung unserer Märkte nehmen die Verkehrsströme in Europa weiterhin zu. Eine nachhaltige Planung der Verkehrsinfrastruktur muss gesellschaftspolitischen Vorgaben genügen und im Einklang mit Natur und Landschaft stehen. In diesem Spannungsfeld werden Menschen gebraucht, die sich diesen Herausforderungen stellen und sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

Diese Menschen sind Verkehrsingenieure!

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