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A45: Keine Pkw mehr auf der Talbrücke Rahmede – Neubau soll schnell kommen

Lüdenscheid. Über die Talbrücke Rahmede der A45 bei Lüdenscheid werden keine Fahrzeuge mehr fahren können, weder Lkw noch Pkw. Zu diesem Schluss kam gestern (Donnerstag, 6.1.) die Expertenrunde der Autobahn GmbH. Eine Sanierung der Brücke auch nur für Pkw würde nach aktuellen Schätzungen etwa drei Jahre dauern. „Und ob das dann auch funktioniert, ist völlig offen“, erläuterte Elfriede Sauerwein-Braksiek, die Leiterin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH. Stattdessen soll die alte Brücke jetzt abgebrochen werden und an derselben Stelle und im selben Linienverlauf eine neue Brücke gebaut werden. „Mit Hochdruck bauen wir dann die neue Brücke. Wir hoffen, dass sie dann in fünf Jahren steht“, so Sauerwein-Braksiek.

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A43: Schrankenanlage bei Recklinghausen wird scharfgeschaltet

Recklinghausen. Die Schrankenanlage an der A43, die den Verkehr ab 3,5 Tonnen zwischen den Kreuzen Recklinghausen und Herne kontrollieren soll, hat in Fahrtrichtung Wuppertal ihren Betrieb aufgenommen. Um 13 Uhr am Montag (20.12.) senkte sich die Schranke zum ersten Mal – für ein Testfahrzeug der Verkehrssicherung.Nun werden südlich des Kreuzes Recklinghausen alle Fahrzeuge angehalten, deren Gewicht 3,5 Tonnen übersteigt. Nachdem die Daten für das Bußgeldverfahren aufgenommen worden sind, werden die Fahrzeuge dann über die Anschlussstelle Hochlarmark abgeleitet und von dort zur A2-Anschlussstelle Herten geführt. Danach können Sie die Umleitung über A2, A45 und A42 nutzen. Fahrzeuggespanne, bei denen Fahrzeug und Anhänger jeweils weniger als 3,5 Tonnen wiegen, dürfen die Schranke normal passieren.

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Ausgrabungen an der Autobahn 44 in Westfalen

„Ein archäologischer Hotspot“

Derzeit türmen sich Erdmassen neben der Raststätte am Haarstrang im Süden der A44. Aber noch wird der Rastplatz nicht von der Autobahn Westfalen neu gebaut. Archäologen sind hier am Werk – und sie sind auch bereits fündig geworden. 

Werl. „Sowas haben wir hier in der Region sonst noch nicht gefunden!“ Zufrieden hält Archäologe Phillip Robinson eine Tonscherbe mit kleinen Wellenmustern hoch. Im Hintergrund rauschen die Lkw vorbei, hier an der Rastanlage Haarstrang-Süd im Süden der A44. Robinson steht zwischen Bergen aus Erde, zwischen tiefen Gruben im Lehm und fast könnte man meinen, der für 2022 geplante Ausbau des Rastplatzes durch die Autobahn Westfalen habe bereits begonnen. 

Tatsächlich aber sind hier Archäologen der Firma EggensteinExca im Auftrag der Autobahn Westfalen und unter fachlicher Begleitung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Werk, die eine alte Hofstätte ausgraben. Wie alt? „Zwischen der vorrömischen Eisenzeit und der frühen Kaiserzeit“, schätzt Dr. Eva Cichy, wissenschaftliche Referentin beim LWL. Oder, für Laien ausgedrückt: „Etwa zwischen 800 vor bis 200 nach Christus“. Heute will die Autobahn Westfalen hier den Rastplatz von 24 auf 96 LKW-Stellplätze ausbauen, damals war der Bau bescheidener: Maximal 30 Personen haben hier gelebt.

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Meilenstein für das intelligente Verkehrsmanagement in NRW

Neubau der Verkehrszentrale Leverkusen feierlich eröffnet

Leverkusen (Autobahn GmbH), 18.11.2021. Nordrhein-Westfalen, mit seinen Ballungsräumen an Rhein und Ruhr, hat das dichteste und meistfrequentierte Autobahnnetz Deutschlands. Täglich millionenfach befahren, ist es zumindest zeitweise überlastet – vor allem durch den starken Pendler- und Güterverkehr.

Anlässlich der heutigen Inbetriebnahme sagte Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Es ist viel los auf unseren Autobahnen - und damit wachsen auch die Herausforderungen, den Verkehr sicher und effizient zu leiten. Die Digitalisierung eröffnet hier enormes Potenzial: In Nordrhein-Westfalen gibt es z.B. schon jetzt an rund 580 Autobahnkilometern die Möglichkeit, die Geschwindigkeiten und Fahrstreifenfreigaben dynamisch zu lenken. In der neuen Verkehrszentrale in Leverkusen können wir künftig alle Streckenbeeinflussungsanlagen und Verkehrsleitsysteme zentral steuern. Damit vermeiden wir Stau und erhöhen die Verkehrssicherheit. Wir zeigen hier, wie Zukunft geht: Die neue Verkehrszentrale ist ein Meilenstein für ein neues, intelligentes Verkehrsmanagement!“

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Markus Oeser wird Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen

Das Bundeskabinett hat in seiner gestrigen Sitzung (04.08. 2021) beschlossen, Professor Dr.-Ing. habil. Markus Oeser zum Präsidenten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zu ernennen. Er wird zum 1. November die Leitung der BASt übernehmen und die Nachfolge des verstorbenen Präsidenten Stefan Strick antreten.

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Macher und Teamplayer: Bauingenieur bei der Autobahn Westfalen

Osnabrück. Philip Overbeck steht mittendrin in der Großbaustelle auf der A1. In der Hand hält er Baupläne, in die er hochkonzentriert blickt. Auf der anderen Seite der Autobahn fließt der gesamte Verkehr sowohl in Richtung Bremen als auch nach Dortmund. Es ist laut. Overbeck lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Stimmen die Pläne mit dem, was draußen auf der Baustelle passiert, überein? Overbeck ist Bauingenieur und ländlich aufgewachsen. Letzteres mag seine Liebe zur Natur erklären, die Begeisterung für seinen Beruf hat andere Gründe. Der 30jährige leitet seit Anfang des Jahres mit Start der Autobahn GmbH den Geschäftsbereich Bau bei der Autobahn Westfalen in der Außenstelle Osnabrück. Bauingenieure planen, entwerfen, bemessen, bauen und überwachen Bauwerke und Straßen und kümmern sich um Instandhaltung, Verkehrsfluss und vor allem Sicherheit.

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Bohrarbeiten für den linksrheinischen Pfeiler der Rheinbrücke Leverkusen beginnen

tl_files/VSVI-NRW/Startseite/Bohrmaschine.jpgWie bekannt, musste der ursprüngliche Bauauftrag für die Rheinbrücke im Zuge der A1 im April 2020 gekündigt werden, nachdem gravierende Mängel in der Stahlbauausführung nicht vom Auftragnehmer beseitigt wurden. Unabhängig davon hatte der bis dato zuständige Landesbetrieb Straßenbau NRW kurzfristig einzelne Brückenbestandteile, wie zum Beispiel die Widerlager, durch andere Baufirmen fertigstellen lassen. Auch können die in den letzten Jahren gebauten Gründungen und Pfeiler weiter für das Projekt genutzt werden. 

Die nunmehr beauftragten Unternehmen haben sich nach der Vertragsunterzeichnung im Februar inzwischen vor Ort eingerichtet und treiben den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke voran. Sichtbare Zeichen sind die wieder angelaufenen Bauaktivitäten auf beiden Seiten des Rheins. Ein besonders weithin sichtbares „Ausrufezeichen“ ist das große Bohrgerät, das in diesen Tagen in Köln-Merkenich in Betrieb genommen wurde. In den nächsten Wochen werden damit für die Betonpfähle des linksrheinischen Strompfeilers insgesamt 24 Bohrlöcher mit einem Durchmesser von ca. 1,50 Meter und einer Tiefe von ca. 34 Metern hergestellt.   

Diese Bohrarbeiten sollen in diesem Mai abgeschlossen sein.

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Rheinbrücke Leverkusen: Bauauftrag ist neu vergeben

tl_files/VSVI-NRW/Startseite/2021/architektenentwuerfe_1.jpegVon der Autobahn GmbH des Bundes ist die Entscheidung für den Weiterbau der Rheinbrücke Leverkusen getroffen worden. Eine Bietergemeinschaft aus den Unternehmen SEH Engineering, Eiffage Métal, Hochtief, Iemants und Max Bögl hat Anfang Februar den Zuschlag erhalten. Der Auftrag hat einen Wert von 216 Millionen Euro brutto.

Die Bauarbeiten beginnen in Kürze nach Abstimmung mit den beteiligten Unternehmen. Der jetzt geschlossene Bauvertrag umfasst die Fertigstellung des 2018 begonnenen ersten Teilbauwerks der Rheinbrücke Leverkusen. Dieses entsteht nördlich der alten Rheinbrücke und wird nach seiner Inbetriebnahme, die für Ende 2023 geplant ist, den gesamten Verkehr der A1 aufnehmen. Dann können alle Fahrzeuge, vor allem auch alle LKW, den Rhein wieder queren.

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Mainzer Erklärung der Präsidenten der Ingenieurkammern der Länder

Ingenieurinnen und Ingenieure gestalten die Welt von morgen!
„40% unserer Emissionen werden von unseren Gebäuden erzeugt. Sie dürfen nicht so viel Energie verschwenden, sie dürfen nicht so teuer sein, sie müssen nachhaltiger werden. Deshalb werden wir ein neues europäisches Bauhaus errichten – einen Raum, in dem Architekten, Künstler, Studenten, Ingenieure und Designer gemeinsam und kreativ an diesem Ziel arbeiten. Dies ist NextGenerationEU. So schaffen wir die Welt von morgen.“EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Rede zur Lage der Union am 16.09.2020 (Auszug)

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Straßen.NRW: Neue Mobilitätszentrale für Nordrhein-Westfalen in Leverkusen gegründet

Leverkusen (straßen.nrw). Die Themen Verkehrssteuerung und Baustellenkoordination in NRW werden in Zukunft für das Land wie für den Bund in Leverkusen gebündelt. Auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Leverkusen entsteht derzeit ein Mobilitäts-Campus, auf dem in enger Zusammenarbeit die verkehrlichen Herausforderungen Nordrhein-Westfalens angegangen werden.

Am 13. Juli ist Vis-a-vis der Straßen.NRW-Verkehrszentrale (VZ) Richtfest für den Neubau gefeiert worden, in dem die Autobahn GmbH ab 2021 ihre Zentrale für Verkehrssteuerung und -information sowie Baustellenkoordination auf nordrhein-westfälischen Autobahnen unterbringen wird. Das Bestandsgebäude, in dem derzeit die Straßen.NRW-Verkehrszentrale untergebracht ist, wird dann Sitz der neuen Straßen.NRW-Mobilitätszentrale (MZ.NRW).

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Erster Abbiegeassistent eingebaut: Straßen.NRW ist jetzt Sicherheitspartner des Bundesverkehrsministeriums

Berlin/Gelsenkirchen (straßen.nrw). Straßen.NRW ist seit heute einer von inzwischen 114 Sicherheitspartnern des Bundesministeriums für Verkehr (BMVI). Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek nahm in Berlin die offizielle Urkunde entgegen. Damit ist Straßen.NRW die erste Landesstraßenbauverwaltung, die sich an der von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ins Leben gerufenen "Allianz für Sicherheit" beteiligt.

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Verkehrsminister Hendrik Wüst gründet Bündnis für Mobilität.

Mehr als 60 Partner, darunter die VSVI-NRW, unterzeichnen Memorandum.

tl_files/VSVI-NRW/Startseite/Minister_Hendrik_Wuest.jpgGemeinsam die Mobilität von morgen gestalten – das ist das Ziel des Bündnisses für Mobilität, das Verkehrsminister Hendrik Wüst nun offiziell gegründet hat. Mehr als 60 Partner haben bei der Auftaktveranstaltung das Memorandum unterzeichnet, das als Basis für die zukünftige Arbeit dient. Das Bündnis fußt auf zwei Säulen: Zum einen geht es um eine funktionierende und bedarfsgerechte Infrastruktur, die Voraussetzung für die Mobilität von Menschen und Gütern ist. Zum anderen sollen die Potenziale der Digitalisierung für neue Mobilitätskonzepte genutzt werden, um vernetzte Lösungen und Angebote für die Menschen in NRW zu schaffen.„Ich freue mich über die positive Resonanz bei der heutigen Veranstaltung“, sagte Wüst bei der Gründungsveranstaltung. „Unsere Infrastruktur ist an der Belastungsgrenze angekommen. Das bisherige ,Bündnis für Infrastruktur‘ hatte die Aufgabe, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Infrastruktur in der Gesellschaft zu schärfen und Widerstände durch Aufklärung und Beteiligung zu reduzieren. Wir gehen noch weiter. Um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, müssen wir gemeinsam die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

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Ingenieure im Verkehrswesen

tl_files/VSVI-NRW/Standards/Allgemein/Ing_VKW.pngDie Arbeit der Ingenieurinnen und Ingenieure im Verkehrswesen - kurz Verkehrsingenieure - prägt den öffentlichen Raum. Verkehrsbauwerke und Verkehrsanlagen haben großen Einfluss auf die Wahrnehmung unserer Umwelt. Sie müssen in Form und Funktion hohen Ansprüchen genügen.

Durch die Globalisierung unserer Märkte nehmen die Verkehrsströme in Europa weiterhin zu. Eine nachhaltige Planung der Verkehrsinfrastruktur muss gesellschaftspolitischen Vorgaben genügen und im Einklang mit Natur und Landschaft stehen. In diesem Spannungsfeld werden Menschen gebraucht, die sich diesen Herausforderungen stellen und sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

Diese Menschen sind Verkehrsingenieure!

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