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Besuch des Hochmoselübergangs

Das Bauwerk, das im Kreis Bernkastel-Wittlich an der Mosel entstehen wird, ist ein Projekt der Superlative: Mit der Hochmoselbrücke wird man in einigen Jahren eine der größten Brücken Deutschlands bestaunen können, unter der sogar der Kölner Dom ein Mal Platz hätte. In einer Höhe von 158 Metern wird sich das Bauwerk 1,7 Kilometer lang über das Moseltal spannen.

Die Hochmoselbrücke ist dabei nur ein kurzes Stück eines Großprojekts, nämlich der Fernstraßenverbindung, mit der die belgischen/niederländischen Nordseehäfen sowie die belgischen Ballungsräume mit dem Rhein-Main-Gebiet verbunden werden.

Zu dieser Fernstraßenverbindung gehört die A 60 von der belgischen Grenze bis zur A 1 bei Wittlich, die bereits 2002 fertig wurde. Um von dort aus eine Verbindung zur A 61 zu schaffen, folgt jetzt der Ausbau der
B 50 bis zur A 61 bei Rheinböllen.

Dieser Ausbau wird als „B 50 neu“ bezeichnet. Der Streckenabschnitt, an dem die „B 50 neu“ bei Zeltingen-Rachtig über das Moseltal führt, ist der Hochmoselübergang mit der Hochmoselbrücke. Das Projekt hat eine strukturpolitisch herausragende Bedeutung und zählt zu den wichtigsten großräumigen Verkehrsprojekten bundesweit.

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Der 8. Verschub der Hochmoselbrücke wurde im Januar 2017 erfolgreich abgeschlossen. Der Überbau wurde hierbei weitere rund 183 Metern in Richtung Mosel geschoben. Die Verschubphase hat rund drei Wochen gedauert. Wir hatten das Glück in der Phase des größten Verschubs über ca. 196 Meter im Mai 2017 vor Ort sein zu können. Es wurde die bislang längste Strecke zurückgelegt.

In der Klostergaststätte Machern an der Mosel fand die Tour ihren geselligen Abschluss.

 

 

 

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