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Besichtigung der Lux-Werft in Niederkassel-Mondorf

Am 30.01.2019 wagten wir uns, eine für Straßenbauingenieure eher seltene Disziplin des Verkehrswesens, die Schifffahrt zu erkunden und besuchten die Lux-Werft in Niederkassel-Mondorf am Rhein nördlich der Siegmündung.

Im Jahr 1945 wurde das erste Boot für die Bergheimer Fischereibruderschaft an der Siegmündung durch den Firmengründer Johann Lux gebaut. Bis heute ist das Unternehmen in Familienbesitz und hat in Mondorf mit der Schiffsbauanlage einen direkten Zugang zum Rhein. Nicht zuletzt durch die Beschäftigung mit der eigenen Personenschifffahrt an verschiedenen Seen hat die Lux-Werft als Spezialist im Fahrgastschiffbau ihre Anerkennung über Grenzen hinweg gefunden. Lux-Schiffe befahren den Rhein mit seinen Nebenflüssen, die Donau, die Weser, die Elbe, die Berliner Gewässer, etliche Binnenseen, sowie einige Gewässer Österreichs, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreichs und Luxemburgs. Im Jahr 2018 wurde die Lux-Werft mit dem Innovationspreis für die Binnenschifffahrt ausgezeichnet. Zwei Brüder, einer als technischer und einer als kaufmännischer Geschäftsführer, führen das Unternehmen im familiären Stil.

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Abgerundet wird die Besichtigung durch eine Führung durch die hochwassersicheren Werkshallen und das Außengelände, wo bei winterlichen Temperaturen gerade das bekannteste Schiff, der Moby Dick der Bonner Personenschifffahrt, instandgesetzt wurde.

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