Startbild VSVI-NRW

Das neue Seminarprogramm 2022

Sehr geehrte Damen und Herren, wir freuen uns Ihnen nach der coronabedingten Zwangspause wieder das neue Fortbildungsprogramm 2022 der VSVI-NRW mit vielen interessanten Themengebieten anbieten zu können.

In diesem Jahr bieten wir sowohl Präsenz- als auch Onlineseminare an. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Welche unserer Fortbildungsveranstaltungen von der Ingenieurkammer Bau gemäß § 3 Abs. 2 der Fort- und Weiterbildungsordnung anerkannt sind, finden Sie in den Seminarbeschreibungen.

Für die Unterstützung bei der Erstellung dieses vorliegenden Seminarprogramms gilt der herzliche Dank den engagierten Seminarleitern und Referenten.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Bert Leerkamp

direkt zum Seminarprogramm

tl_files/VSVI-NRW/Standards/Allgemein/horline.png

Talbrücke Rahmede - was passiert gerade mit Blick auf den Neubau?

Interview mit dem Leiter der Außenstelle Hagen der Autobahn Westfalen.

Drei Fragen an….
Dirk Stiepert, Leiter der Außenstelle Hagen, Autobahn Westfalen

tl_files/VSVI-NRW/Startseite/2022/Interview_Stiepert/Dirk-Stiepert-Foto-Robert-Wilken-8078.jpgDrei Monate nach der Vollsperrung der A45-Talbrücke Rahmede – was passiert gerade mit Blick auf den Neubau?

Dirk Stiepert: Wir arbeiten in vielen Bereichen gleichzeitig, am Schreibtisch aber auch draußen an der Brücke selbst. Wir klären zum Beispiel, wo Leitungen liegen und wie wir sie beim Bau und der Sprengung schützen. Klar ist schon jetzt, dass ein Trafohäuschen, das direkt unter der Brücke steht, verlegt wird. Aber es liegt auch eine Hauptwasserleitung im Hang, um die wir uns kümmern müssen. Das Thema Wasser ist auch für den Brückenneubau relevant, weil wir das von der Brücke abfließende Regenwasser künftig über einen Filter reinigen. Hier werden die Planungen gerade abgeschlossen. Was den Umweltbereich angeht, sind wir natürlich viel im Gelände unterwegs, um den gesetzlichen Vorgaben von Natur- und Artenschutz zu genügen. Dazu gehört auch, mit den Vertretern der zuständigen Behörden und Umweltverbänden die notwendigen Maßnahmen abzustimmen. Wenn wir hier gut zusammenarbeiten, können wir die Genehmigung hoffentlich beschleunigen.Auch die Vorbereitung der Sprengung erfordert Arbeiten im Umfeld der Brücke. Das beginnt bei der Vermessung und reicht bis zum Beweissicherungsverfahren, das wir derzeit ausschreiben. Nach wie vor ist der Umleitungsverkehr in der Task Force, zu der wir 14tägig einladen, ein wichtiges Thema.

Weiterlesen …

A45: Zweite erfolgreiche Brücken-Sprengung

Wilnsdorf. Drei Wochen nach der Sprengung der Talbrücke Rinsdorf hat die Autobahn Westfalen heute (27.2.) auch das zweite Teilbauwerk der rund 300 Meter entfernten Talbrücke Rälsbach erfolgreich gesprengt.

Auch diesmal hat alles reibungslos funktioniert. Die Talbrücke liegt exakt im vorbereiteten Fallbett. Auch wenn die Rälsbach in Bezug auf Höhe und Länge bei weitem nicht mit der „großen Schwester“ Rinsdorf mithalten kann, gab es für Sprengmeister Michael Schneider und sein Team dennoch eine Herausforderung der besonderen Art: Aufgrund der Tallage und des  angeordneten Absperrbereichs war die Brücke für die Sprengmannschaft und die Projektverantwortlichen lediglich über einen Monitor einsehbar. „Heute müssen wir uns besonders auf die Technik verlassen, doch mit Hilfe von hochauflösenden Drohnen ist das überhaupt kein Problem“, so Schneider.

Weiterlesen …

A45: Talbrücke Rahmede soll bis Ende des Jahres gesprengt werden

Die Talbrücke Rahmede im Zuge der A45 soll bis Ende des Jahres gesprengt werden. Das plant die Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH auf der Basis einer Machbarkeitsuntersuchung.

Lüdenscheid/Rahmede. Zusammen mit Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing informierte die Autobahn GmbH des Bundes am 10.2.2022 über den aktuellen Stand an der A45.
Bundesminister Wissing: „Wir wollen einen möglichst schnellen Neubau der Talbrücke Rahmede. Die Zeichen dafür stehen gut: Die technischen Voraussetzungen für eine Sprengung liegen vor. Deshalb habe ich entschieden: Wir können und werden sprengen. Diese Chance zur Beschleunigung greifen wir für die Region auf. Mit einer Sprengung können wir erheblich Zeit einsparen und die Prozesse für einen Neubau der Brücke schneller voranbringen, um den betroffenen Anwohnern und Unternehmen schnellstmöglich eine moderne, leistungsfähige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.“

Weiterlesen …

Straßen.NRW macht „Twin4Road“:

Straßendatenbank und -zustandsbewertung mittels Künstlicher Intelligenz.

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Das deutsche Straßennetz ist über 830.000 Kilometer lang. Die Bewirtschaftung und Erhaltung dieser Infrastruktur stellen Straßenbaulastträger und -betreiber vor große Herausforderungen. Das zentrale Problem: Die Erhebung von flächendeckenden und stetig aktualisierten Daten zum Straßenzustand und Straßenraum erzeugt enorme Datenmengen, die ausgewertet und nutzbar gemacht werden müssen. Doch häufig fehlt es bereits an den für die Zustandsbewertung und Instandhaltungsplanung benötigten digitalen Prozessen. Um dieses Problem zu lösen, hat der Landesbetrieb Straßen.NRW gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis im Dezember 2021 ein Forschungsprojekt gestartet mit dem Ziel, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Zustandserfassung zu automatisieren und eine Infrastrukturdatenbank für den Straßenraum aufzubauen – ein innovatives System, das vielen nutzen soll.

Weiterlesen …

Drei, zwei, eins – Zündung:

Talbrücke Rinsdorf wird am 6. Februar gesprengt

Rinsdorf. Im Zuge des Ersatzneubaus der Talbrücke Rinsdorf erreicht die Autobahn Westfalen am kommenden Sonntag, 6. Februar, einen weiteren Meilenstein. Nach der Fertigstellung des ersten Teilbauwerks erfolgt nun die Sprengung des alten, einteiligen Brückenbauwerks. 
 
Um Punkt elf Uhr heißt es dann: „Drei, zwei, eins – Zündung“ und der Betonkoloss wird 70 Meter tief senkrecht in die Tiefe stürzen – eine Premiere in Deutschland, denn noch nie wurde in Deutschland eine so hohe Brücke gesprengt. Seit Anfang des Jahres laufen die Vorbereitungen für die Sprengung. Sprengmeister Michael Schneider und sein Team haben 1850 Löcher gebohrt, in die insgesamt 120 Kilogramm Sprengstoff platziert werden. Am Sprengtag selbst gibt es einen Ablaufplan, der minutiös eingehalten werden muss. Um 10:40 Uhr ertönt das erste Sprengsignal – ein langer Fanfarenton, der die Sprengung offiziell einleitet. Um 10:58 Uhr folgt das zweite Sprengsignal in Form von zwei kurzen Fanfarentönen. Diese bedeuten: „Achtung es wird gezündet“. Kurz bevor es dann um 11 Uhr wirklich kracht, gibt es um 10:59 Uhr noch einen lauten Knall, der dem Schutz der Vögel dient. Sie werden durch diese sogenannte Vergrämungssprengung aufgescheucht und fliegen weg.

Weiterlesen …

Stahlmontage an der Rheinbrücke Leverkusen beginnt im März

Er ist ein Dreh- und Angelpunkt beim Bau der neuen Rheinbrücke Leverkusen: Stahl. Im Herbst trafen die ersten Stahlteile für den Brückenbau ein, die im März montiert werden.

In Köln und Leverkusen laufen die Arbeiten an der neuen Rheinbrücke der A1 auf Hochtouren. Ab September 2021 wurden die lang ersehnten ersten Stahlteile für die neue Rheinbrücke mit Schwertransportern geliefert.

Weiterlesen …

A45: Keine Pkw mehr auf der Talbrücke Rahmede

Neubau soll schnell kommen

Lüdenscheid. Über die Talbrücke Rahmede der A45 bei Lüdenscheid werden keine Fahrzeuge mehr fahren können, weder Lkw noch Pkw. Zu diesem Schluss kam gestern (Donnerstag, 6.1.) die Expertenrunde der Autobahn GmbH. Eine Sanierung der Brücke auch nur für Pkw würde nach aktuellen Schätzungen etwa drei Jahre dauern. „Und ob das dann auch funktioniert, ist völlig offen“, erläuterte Elfriede Sauerwein-Braksiek, die Leiterin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH. Stattdessen soll die alte Brücke jetzt abgebrochen werden und an derselben Stelle und im selben Linienverlauf eine neue Brücke gebaut werden. „Mit Hochdruck bauen wir dann die neue Brücke. Wir hoffen, dass sie dann in fünf Jahren steht“, so Sauerwein-Braksiek.

Weiterlesen …

A43: Schrankenanlage bei Recklinghausen wird scharfgeschaltet

Recklinghausen. Die Schrankenanlage an der A43, die den Verkehr ab 3,5 Tonnen zwischen den Kreuzen Recklinghausen und Herne kontrollieren soll, hat in Fahrtrichtung Wuppertal ihren Betrieb aufgenommen. Um 13 Uhr am Montag (20.12.) senkte sich die Schranke zum ersten Mal – für ein Testfahrzeug der Verkehrssicherung.Nun werden südlich des Kreuzes Recklinghausen alle Fahrzeuge angehalten, deren Gewicht 3,5 Tonnen übersteigt. Nachdem die Daten für das Bußgeldverfahren aufgenommen worden sind, werden die Fahrzeuge dann über die Anschlussstelle Hochlarmark abgeleitet und von dort zur A2-Anschlussstelle Herten geführt. Danach können Sie die Umleitung über A2, A45 und A42 nutzen. Fahrzeuggespanne, bei denen Fahrzeug und Anhänger jeweils weniger als 3,5 Tonnen wiegen, dürfen die Schranke normal passieren.

Weiterlesen …

Ausgrabungen an der Autobahn 44 in Westfalen

„Ein archäologischer Hotspot“

Derzeit türmen sich Erdmassen neben der Raststätte am Haarstrang im Süden der A44. Aber noch wird der Rastplatz nicht von der Autobahn Westfalen neu gebaut. Archäologen sind hier am Werk – und sie sind auch bereits fündig geworden. 

Werl. „Sowas haben wir hier in der Region sonst noch nicht gefunden!“ Zufrieden hält Archäologe Phillip Robinson eine Tonscherbe mit kleinen Wellenmustern hoch. Im Hintergrund rauschen die Lkw vorbei, hier an der Rastanlage Haarstrang-Süd im Süden der A44. Robinson steht zwischen Bergen aus Erde, zwischen tiefen Gruben im Lehm und fast könnte man meinen, der für 2022 geplante Ausbau des Rastplatzes durch die Autobahn Westfalen habe bereits begonnen. 

Tatsächlich aber sind hier Archäologen der Firma EggensteinExca im Auftrag der Autobahn Westfalen und unter fachlicher Begleitung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Werk, die eine alte Hofstätte ausgraben. Wie alt? „Zwischen der vorrömischen Eisenzeit und der frühen Kaiserzeit“, schätzt Dr. Eva Cichy, wissenschaftliche Referentin beim LWL. Oder, für Laien ausgedrückt: „Etwa zwischen 800 vor bis 200 nach Christus“. Heute will die Autobahn Westfalen hier den Rastplatz von 24 auf 96 LKW-Stellplätze ausbauen, damals war der Bau bescheidener: Maximal 30 Personen haben hier gelebt.

Weiterlesen …

Meilenstein für das intelligente Verkehrsmanagement in NRW

Neubau der Verkehrszentrale Leverkusen feierlich eröffnet

Leverkusen (Autobahn GmbH), 18.11.2021. Nordrhein-Westfalen, mit seinen Ballungsräumen an Rhein und Ruhr, hat das dichteste und meistfrequentierte Autobahnnetz Deutschlands. Täglich millionenfach befahren, ist es zumindest zeitweise überlastet – vor allem durch den starken Pendler- und Güterverkehr.

Anlässlich der heutigen Inbetriebnahme sagte Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Es ist viel los auf unseren Autobahnen - und damit wachsen auch die Herausforderungen, den Verkehr sicher und effizient zu leiten. Die Digitalisierung eröffnet hier enormes Potenzial: In Nordrhein-Westfalen gibt es z.B. schon jetzt an rund 580 Autobahnkilometern die Möglichkeit, die Geschwindigkeiten und Fahrstreifenfreigaben dynamisch zu lenken. In der neuen Verkehrszentrale in Leverkusen können wir künftig alle Streckenbeeinflussungsanlagen und Verkehrsleitsysteme zentral steuern. Damit vermeiden wir Stau und erhöhen die Verkehrssicherheit. Wir zeigen hier, wie Zukunft geht: Die neue Verkehrszentrale ist ein Meilenstein für ein neues, intelligentes Verkehrsmanagement!“

Weiterlesen …

Markus Oeser wird Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen

Das Bundeskabinett hat in seiner gestrigen Sitzung (04.08. 2021) beschlossen, Professor Dr.-Ing. habil. Markus Oeser zum Präsidenten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zu ernennen. Er wird zum 1. November die Leitung der BASt übernehmen und die Nachfolge des verstorbenen Präsidenten Stefan Strick antreten.

Weiterlesen …

Macher und Teamplayer: Bauingenieur bei der Autobahn Westfalen

Osnabrück. Philip Overbeck steht mittendrin in der Großbaustelle auf der A1. In der Hand hält er Baupläne, in die er hochkonzentriert blickt. Auf der anderen Seite der Autobahn fließt der gesamte Verkehr sowohl in Richtung Bremen als auch nach Dortmund. Es ist laut. Overbeck lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Stimmen die Pläne mit dem, was draußen auf der Baustelle passiert, überein? Overbeck ist Bauingenieur und ländlich aufgewachsen. Letzteres mag seine Liebe zur Natur erklären, die Begeisterung für seinen Beruf hat andere Gründe. Der 30jährige leitet seit Anfang des Jahres mit Start der Autobahn GmbH den Geschäftsbereich Bau bei der Autobahn Westfalen in der Außenstelle Osnabrück. Bauingenieure planen, entwerfen, bemessen, bauen und überwachen Bauwerke und Straßen und kümmern sich um Instandhaltung, Verkehrsfluss und vor allem Sicherheit.

Weiterlesen …

Mainzer Erklärung der Präsidenten der Ingenieurkammern der Länder

Ingenieurinnen und Ingenieure gestalten die Welt von morgen!
„40% unserer Emissionen werden von unseren Gebäuden erzeugt. Sie dürfen nicht so viel Energie verschwenden, sie dürfen nicht so teuer sein, sie müssen nachhaltiger werden. Deshalb werden wir ein neues europäisches Bauhaus errichten – einen Raum, in dem Architekten, Künstler, Studenten, Ingenieure und Designer gemeinsam und kreativ an diesem Ziel arbeiten. Dies ist NextGenerationEU. So schaffen wir die Welt von morgen.“EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Rede zur Lage der Union am 16.09.2020 (Auszug)

Weiterlesen …

Ingenieure im Verkehrswesen

tl_files/VSVI-NRW/Standards/Allgemein/Ing_VKW.pngDie Arbeit der Ingenieurinnen und Ingenieure im Verkehrswesen - kurz Verkehrsingenieure - prägt den öffentlichen Raum. Verkehrsbauwerke und Verkehrsanlagen haben großen Einfluss auf die Wahrnehmung unserer Umwelt. Sie müssen in Form und Funktion hohen Ansprüchen genügen.

Durch die Globalisierung unserer Märkte nehmen die Verkehrsströme in Europa weiterhin zu. Eine nachhaltige Planung der Verkehrsinfrastruktur muss gesellschaftspolitischen Vorgaben genügen und im Einklang mit Natur und Landschaft stehen. In diesem Spannungsfeld werden Menschen gebraucht, die sich diesen Herausforderungen stellen und sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

Diese Menschen sind Verkehrsingenieure!

Weiterlesen …